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Kerzengewinde defekt

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Constantin Kiesling Posted: 08-14-2008 11:19 | IP-Adresse ist Registriert

Hallo!

Habe leider feststellen müssen, dass bei einem meiner Zylinderköpfe das Kerzengewinde hinüber ist. Was kann man da zur Abhilfe machen? Autoquariat bietet z.B. selbstschneidende Reparaturgewinde an (Link). Ist das zielführend? (dicht??)

Würde mich über eure Tips freuen!


lG,
Constantin

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Norbert Palme Antwort zu 08-17-2008 20:11 | IP-Adresse ist Registriert

Servus Consti, habe mal meinen Mechaniker gefragt ( Motoreninstandsetzer). Selbstschneidende Reparatureinsätze sind in Ordnung. Auf jeden Fall das einzige, was geht. Sonst müßtest Du ein neues Gewinde Bohren und eine Kerze mit größerem Gewinde haben....

Gruß Norbert

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Hans Messerklinger Antwort zu 08-18-2008 15:05 | IP-Adresse ist Registriert

Servus

Neben den vom Autoquariat angebotenen selbstschneidenden Gewindeeinsätzen System Grip gibt es von verschiedenen Herstellern auch solche, die nicht selbstschneidend sind. Dann gibt es Einsätze, die an der Oberseite eine Dichtfläche für die Zündkerze haben.

Von Helicoil und deren Nachbauten wie Hazet gibt es Reparaturspiralen, die ich aber für Zündkerzen weniger geeignet halte, weil wenn man einmal die Kupferpaste vergißt, kann es sein, daß sie sich beim Kerzenwechsel herausdrehen. 

Grüße 

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Michael Janczer Antwort zu 08-20-2008 19:46 | IP-Adresse ist Registriert

 @ liebe Freunde!

Habe schon etliche Haflinger-Zylinderköpfe saniert mit den am Foto sichtbaren Stahleinsätzen. Zum Einbau wird ein spezieller Fräser / Gewindeschneider benötigt, der das beschädigte Zündkerzengewinde wegfräst und anschließend in zwei Schritten das größere Gewinde herstellt. Lt. Beschreibung wird der Einsatz nach erfolgtem Einbau fest im Aluminium, da eine Beschichtung vernetzt, dies aber nach ca. 1000 Km Fahrstrecke. Ich baue den Einsatz zusätzlich mit Loctite 620 ein, welches mit einem Heißluftföhn zum aushärten gebracht wird. Ich möchte aber JEDEM Haflinger-Zangler trotzdem anraten, auf das Gewinde der Zündkerzen immer ein kleinwenig Kupferfett ( Schmierwirkung bis über 800°C ) bei jedem Einbau zu geben! Noch zum gezeigten Einsatz: da dieser einen Bund aufweist, liegt der Dichtring der ZK satt auf, das wäre bei einem Helicoil-Einsatz (die ich auch verwende, aber an anderen Stellen)  nicht der Fall. 

 

   Grüße...

Michael J. alias AP700
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